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Viele Überraschungen zum 100. Geburtstag

Trittau Umgebung

vom 30.05.2012

Wentorf AS (sd). "Wie sollen wir das noch toppen?" Diese Frage wurde Wentorfs Bürgermeisterin Nicole Demir von einem Bürgermeisterkollegen des Amtes gestellt. Das sagt eigentlich alles über die zwei Tage aus, an denen die Freiwillige Feuerwehr Wentorf AS am Freitag zunächst ihr 100-jähriges Jubiläum und dann einen Tag später gemeinsam mit allen Feuerwehren des Amtes das Amtsfeuerwehrfest feierte.

Zum Jubiläum gab es im Schein der Fackeln von Feuerwehrkameraden aus Trittau,

Todendorf, Sprenge, Schönberg und Eichede hinter dem Festgelände einen großen Zapfenstreich.

Zum Fest gekommen waren unter den 200 geladenen Gästen nicht nur Innenminister Klaus Schlie, sondern auch Landrat Gerd Krämer, Kreispräsident Meinhard Füllner, Amtsvorsteher Ulrich Hardtzke, die leitenden Verwaltungsbeamten des Amtes Sandesneben/Nusse und Berkenthin, Joachim Bretzke und Frank Hase, Landesjugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne, der stellvertretende Kreiswehrführer Thorsten Möller, Stormarns Kreisbrandmeister Gerd Riemann und Amtswehrführer Dieter Stahmer.Erster Höhepunkt des Abends war eine Fahnenweihe. Eigentlich sollte es bis zum Ende geheim bleiben, aber einige Wentorfer wussten dann doch, was passieren würde. Die Freiwillige Feuerwehr sollte eine Fahne bekommen und die wurde durch Pastor Stefan Wilmer feierlich geweiht. Innenminister Klaus Schlie hielt während der Zeremonie die Fahnen zusammen und fungierte so als Pate. Das Ortswappen mit den Jahreszahlen 1912 und 2012 ziert die eine (cremefarbene) Seite, während auf der anderen (blauen) Seite ein bronzener Helm mit gekreuzten Feuerwehrbeilen und einem Schlauch eingestickt sind. Dazu der Leitspruch der Feuerwehr "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr".Wentorfs Bürgermeisterin Demir gratulierte mit einem "Flachgeschenk", einem respektablen Scheck, Innenminister Klaus Schlie überbrachte die Grüße der Landesregierung und überreichte neben der riesigen Urkunde auch die Ehrengabe des Landes, eine bronzene Glocke. Landrat Gerd Krämer und Kreispräsident Meinhard Füllner überreichten Wentorfs Gemeindewehrführer Thomas Martens einen Wetterhahn für das Gerätehaus, der, so Landrat Krämer, die nächsten hundert Jahre überstehen werde. Amtsvorsteher Uli Hardtke brachte einen respektablen Schinken mit, den die Wentorfer Feuerwehrkameraden bei passender Gelegenheit verspeisen wollen. Vom Kreisfeuerwehrverband überreichte Thorsten Möller eine Urkunde, genau wie sein Vorredner Dirk Tschechne vom Landesfeuerwehrverband. Stormarns Kreiswehrführer überreichte den Wappenteller des Kreisfeuerwehrverbandes Stormarn.

Bei den Spielen konnten die Mitglieder der Feuerwehren ihr ganzes Können unter Beweis stellen.

Nach dem gemeinsamen Festessen, einem Spanferkel, sollte der letzte Höhepunkt der Feierlichkeiten an diesem Freitagabend folgen. Zum Jubiläum wurde auf dem örtlichen Sportplatz gleich hinter dem Festgelände der große Zapfenstreich feierlich zelebriert. Im Schein der Fackeln, getragen von Feuerwehrkameraden aus Trittau, Todendorf, Sprenge, Schönberg und Eichede, marschierte die Ehrenformation, die durch Mitglieder der Feuerwehren Schiphorst, Linau und Sandesneben gebildet wurde, auf. Angeführt vom Schellenbaum, dem Kommandeur Armin Balowski aus Ratzeburg, dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Mölln und dem Musikzug der Feuerwehr Eichede unter der Leitung von Jevgeni Zubarev, ging es auf den Sportplatz. Als Kommandeur Balowski den Zapfenstreich abmeldete, bedankte sich Bürgermeisterin Demir für die beeindruckende Vorstellung. Etwa 500 Menschen sahen sich den Zapfenstreich auf dem Wentorfer Sportplatz an.Tags darauf waren es etwas mehr als 400 Feuerwehrmänner und -frauen sowie Jugendfeuerwehrmitglieder, die durch die festlich geschmückte Gemeinde bis zum Festplatz marschierten. Eine Fahrzeugschau mit Feuerwehroldtimern, Abschleppfahrzeugen und die Schau des Technischen Hilfswerks (THW) aus Mölln beeindruckte die vielen Gäste aus nah und fern. Ein besonderer Höhepunkt waren aber die seit vielen Jahren erstmals wieder durchgeführten Spiele. Dafür hatte das THW Hindernisse gebaut, die die Teilnehmer bewältigen mussten. Zuvor aber sollten sie volle Wassereimer auf Skiern bis zum Hindernis tragen, danach mussten Schläuche gekuppelt werden, um später Wasserkanister von einem Podest zu spritzen. Den Wettbewerb gewannen die Kameraden der Schönberger Wehr. Bei den Jugendlichen war die Mannschaft aus Schiphorst erfolgreich.Der Malwettbewerb der Kindergärten aus Sandesneben und Wentorf AS brachte so verschiedene aber auch tolle Ergebnisse hervor, dass sich die Jury entschloss, alle zu Siegern zu erklären und alle Gruppen zu einem tollen Nachmittag bei der Feuerwehr einzuladen. Das gilt gleichermaßen auch für die zweiten Klassen der Sandesnebener Schule. Auch hier gab es nur Sieger und alle werden die Feuerwehr besuchen.Bereits ab 10 Uhr am Morgen startete ein Hubschrauber vom Festplatz aus zu Rundflügen. Die Maschine war während der gesamten Zeit ausgebucht. Die Veranstaltung endete mit dem Festball am Abend. Die letzten Gäste gingen, als es draußen bereits hell wurde.

   

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