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Feuer in Linau

Linau -- Am Dienstagabend gegen 20.15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Linau mit dem Einsatzstichwort "Feuer Mittel" alarmiert. In einem Einfamilienhaus in der Straße "Dröge Möhl" piepsten Rauchmelder.

Die Besitzer des Hauses, ein 45-jähriger Mann und seine Lebensgefährtin waren zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause. Nur der Hund, ein belgischer Schäferhund (Mallinois) war im Haus. Den hatten die Hausbesitzer allerdings in der Küche eingeschlossen. Der Vater der Lebensgefährtin, der gleich nebenan wohnt, hörte die Rauchmelder und sah nach. Er bemerkte Rauch und Flammen in der Küche und alarmierte die Feuerwehr. In dem Moment kamen auch die Hausbewohner nach Hause. Der Qualm hatte sich inzwischen im Haus ausgebreitet. Der Hund hatte offenbar eine Rauchgasvergiftung erlitten. Er wurde von einer Rettungswagenbesatzung aus Trittau, die ebenfalls alarmiert war, erstversorgt und anschließend von Bekannten der Hausbesitzer in eine Tierklinik nach Bargteheide gefahren.

Gegenüber der Polizei erklärte der 50-jährige Besitzer des Hauses, dass sein in der Küche eingesperrter Hund, der sehr lebhaft sei, möglicherweise den Herd eingeschaltet habe. Dabei sei die Abdeckung der Herdplatte heiß geworden und habe zu Flammen und viel Rauch geführt. Da die Rauchentwicklung im Haus enorm war, forderte Einsatzleiter Stephan Schimming die Wehr aus Schiphorst mit einem Druckbelüfter nach und lies auch die Wehr aus Schönberg anrücken, um genügend Atemschutzgeräteträger zur Verfügung zu haben.

Unter Atemschutz mussten die Einsatzkräfte die Hängeschränke in der Küche von der Wand schlagen, um zu verhindern, dass der Schwelbrand sich weiter ausdehnen konnte. Die Dunstabzugshause musste abgelöscht werden und das das Abzugsrohr der Dunsthaube bereits anfing, zu schmelzen, suchten die Wehrmänner auch in der hölzernen Decke und auf dem darüber liegenden Boden nach Glutnestern. Dabei stellten sie fest, dass auf dem Dachboden noch Heu gelagert wurde. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden. Nach zwei Stunden war der Feuerwehreinsatz beendet. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, blieb zunächst unklar. Das Haus ist aber weiterhin bewohnbar.

 

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Text und Fotos: Jens Burmester

   

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