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Verleihung der Einsatzmedaille "Fluthilfe 2013"

ehrungraddatz© Schnitzler

Als Würdigung der großartigen Leistung von tausenden von Helfern und Helferinnen bei der Flutkatastrophe im Frühsommer diesen Jahres haben der Bundesminister des Innern und der Bundesminister der Verteidigung gemeinsam die Einsatzmedaille "Fluthilfe 2013" gestiftet.

Im Vorgriff auf die geplante umfassende Verleihung zeichnete Bundesinnenminister Dr. Friedrich am 24. August 2013 einen kleinen Kreis von 40 Helferinnen und Helfer der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk und der Bundespolizei, sowie Angehörige der Feuerwehr und der fünf großen Hilfsorganisationen DRK, ASB, JUH, MHD und DLRG aus, die sich bei der Zusammenarbeit mit den Bundeskräften besonders hervorgetan hatten. Mit dabei war auch KBM Michael Raddatz aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg.

Auch aus dem Kreis der nichtorganisierten Helfer wurden drei Personen geehrt. Sie alle erhielten die Urkunden und Medaillen stellvertretend für alle anderen haupt- und ehrenamtlichen Helfer.

In seiner Ansprache sagte Bundesinnenminister Dr. Friedrich: "Mich hat besonders der Zusammenhalt der Menschen beeindruckt. Die vielen tausenden ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer haben bewiesen: In Notsituationen können wir uns aufeinander verlassen. Deutschland ist eine starke Gemeinschaft."

Im Vergleich mit der letzten Hochwasserkatastrophe stellte der Minister fest: "Wir waren strategisch besser aufgestellt als 2002. Bund und Länder haben eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen, um den Bevölkerungsschutz zu verbessern. Und wir können heute feststellen: Diese Maßnahmen haben gegriffen und dazu beigetragen, dass auf die Flutkatastrophe 2013 - ungeachtet aller persönlichen Tragödien - schnell und effektiv reagiert werden konnte."

Rückblick: Langanhaltende und ergiebige Niederschläge hatten im Zusammenspiel mit extrem ungünstigen Vorbedingungen zu einer Flutkatastrophe geführt. Das Ereignis übertraf in Ausdehnung und Gesamtstärke sogar noch das Augusthochwasser von 2002 und auch das bisherige Rekord-Hochwasser im Juli 1954. Annähernd 600.000 Menschen waren von der Flut betroffen, 8 Menschen starben, mindestens 128 Personen wurden verletzt. Die Auswirkungen erstreckten sich auf fast 1.700 Gemeinden. In 56 Landkreisen kam es zum Katastrophenalarm. Vielerorts wurden ganze Innenstädte überschwemmt. Viele Menschen fanden nach ihrer Evakuierung ein Bild der Verwüstung vor. Gebäude, Straßen und Gärten waren vom Schlamm überspült, viele Häuser nicht mehr bewohnbar. Persönliche Erinnerungen für immer verloren.

Der Bund unterstützte die Länder und Kommunen unmittelbar und massiv mit eigenen Kräften. Innerhalb der Bundesregierung koordinierte das Bundesministerium des Innern die Unterstützungskräfte des Technischen Hilfswerks (THW) und der Bundespolizei, das Verteidigungsministerium die Kräfte der Bundeswehr.
Die Bundeskräfte halfen bei der Deichsicherung, bauten Hochwasserstege und -schutzwände, räumten Verkehrswege frei, bargen Treibgut, beleuchteten Einsatzstellen und halfen beim Transport und bei der Verbauung vom mehreren Millionen Sandsäcken. Die Helferinnen und Helfer pumpten Wasser und Schlamm von Straßen, aus Kanälen und Kellern, sie separierten ausgetretene Giftstoffe wie Heizöl vom Wasser, um größere Umwelt- und Gesundheitsschäden zu verhindern.

Quelle: www.lfv-sh.de

   

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