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Leistungsspange 2005

Der Tag, an dem alles anders verlief...

 

Endlich war es soweit! Am 12.06.2005 sollten wir unser Können und unseren Willen beweisen, wir sollten die Leistungsspange bestehen. Wir hatten so lange dafür trainiert, aber es sah gar nicht gut aus, da wir immer Fehler machten und unsere Schnelligkeitsübung und unser Benehmen zu Wünschen übrig ließen. Dennoch traten wir um 7.30 Uhr unsere Pflicht an, und auf ging es Richtung St. Peter Ording, nach Garding.

Dort angekommen, besetzten wir erst einmal eine leer stehende Dusche, um uns später umzuziehen. Doch wir mussten nun zuerst vor den ganzen „hohen Tieren" antreten. Das war schon einmal unsere erste Aufgabe, die wir in leicht verwirrter Reihenfolge bestritten, denn wir standen nicht, wie wir stehen sollten, sondern total durchgewürfelt. Dies fiel jedoch niemandem ins Auge und somit waren wir für unsere richtige Aufgabe bereit.

Wir mussten uns alle Sportsachen anziehen, und es ging los zum Kugelstoßen...

Als wir an der Reihe waren, sah es gar nicht gut aus. Wir würden nicht die nötige Weite erreichen, aber Phillip Redder holte noch einige Punkte heraus, da er unter Applaus der Zuschauer 10,20 m geworfen hatte.Unserer Jugendwartin, Brigitte Westphal, die sowieso sehr skeptisch mit ihrem "schlimmsten Haufen" mitfieberte, erzählten wir, dass wir nur 2 Punkte hatten, und nun lagen ihre Nerven blank.

Wir mussten uns sofort wieder umziehen, da wir nun unsere besagte Schnelligkeitsübung antreten mussten. Da wir die Nummern anders aufgestellt hatten, gab es einige Probleme und mancher dachte, dass ein Schlauch fehle, doch auch das überstanden wir, zwar nicht mit einem neuen Rekord, aber was soll's.

Nun mussten wir in die Theorie-Stunde. Dort angekommen, bat uns der Richter, doch Platz zu nehmen. Also nahmen wir das dankend an, doch das war eine Falle. So vergaßen wir, anzutreten, und wir bekamen nur 3 Punkte im Auftreten. Auch bei den Fragen waren wir nicht gerade die Besten und bekamen "nur" 3 Punkte.

Nachdem wir uns ein bisschen darüber geärgert hatten, mussten wir schon wieder ran, denn die FwDV4(Feuerwehr Dienstvorschrift 4) wartete auf uns. Wir machten uns alle gegenseitig verrückt, da es bei unseren Vorgängern ja "so gut" aussah, und wir es anders gelernt hatten, doch unser Jugendgruppenleiter Christopher Koalick beruhigte uns, und nun traten wir ganz relaxed auf und gaben einfach unser Bestes - „wird schon schief gehen". Doch welch ein Wunder, niemand hatte damit gerechnet, wir bekamen im Auftreten und in der Ausführung 4 Punkte. Wir machten wohl einen guten Eindruck. Aber wir hatten kaum Zeit zum Feiern, da wir schon wieder in unseren Dusch-Umkleideraum mussten um uns Sportsachen anzuziehen. Der 1500-m-Staffellauf verlangte nach uns. Wir wurden mit einem Mannschaftswagen an einen Feldweg gefahren, wo wir laufen sollten. Also traten wir wie gewohnt vor dem Wettkampfrichter an, und langsam machte es sogar Spaß, sich gut zu benehmen, da wir, wie die Richter uns erzählten, die Einzigen waren, die sich richtig bei ihnen gemeldet hatten. Wir bekamen Nummern, die wir uns auf den Rücken schnallten und jeder wurde an seine Markierung gesetzt. Und los ging es, der Staffelstab wurde fleißig weiter gereicht und er schaffte es in nur 3:41 ins Ziel, Bestzeit für uns! Die Richter waren sich nicht ganz einig, der eine hatte 3:20 gemessen und der andere 3:51, also wurde einfach eine Zwischenzeit genommen. Egal, wir waren die zweitbesten im Staffellauf, das hatten wir nur Bernd Schmidt zu verdanken, der mit uns trainiert hatte. Also Durchfallen konnten wir doch jetzt nicht mehr...

In unserem Umkleideraum angekommen, zogen wir uns unsere Ausgehuniform an und packten unsere Sachen, die wir schon zum Auto brachten, denn wir hatten alle Disziplinen geschafft. Jetzt hieß es abwarten...

Bei der Siegerehrung standen wir wieder wie gewohnt ganz leise, doch das fiel uns zunehmend schwerer, da wir einfach nicht aufgerufen wurden! Hatten wir es doch nicht geschafft?

Doch die Hoffnung stirbt zuletzt...und so kamen wir als letzte Gruppe dran und wurden geehrt. Dies bedeutet, dass wir die beste Jugendfeuerwehr von 21 Wehren waren, da wir als Letzte aufgerufen wurden. Erst zweifelten wir an uns selbst doch am Ende waren wir die Besten! Außerdem die Zweitbeste in Schönberg, die jemals an der Leistungsspange teilgenommen hatte. Wenn das kein Erfolg war! Das haben wir nur unserer Jugendwartin Brigitte Westphal und ihren Helfern Wilfried Klockmann, Holger Brandt, Björn Hinze, Arne Gatermann, Jonas Brauer und René Urban zu verdanken, aber natürlich auch uns, da wir mit Disziplin und Willen unser Ziel erreicht hatten.

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Text: Annika Brandt

   

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